Wir wünschen Euch einen guten Rutsch ins Neue Jahr ! Renate und Jürgen
#1

Das vierte Gebot ... eine Überlegung.

in Öffentliche Ecke von Schnuff 21.01.2012 23:08
von Schnuff • 5.006 Beiträge

Ich beginne mit etwas, das nicht von mir stammt.

http://kath-zdw.ch/maria/gebote.html#Das...0Gebot%20Gottes

Das Vierte Gebot Gottes

Wie lautet das vierte Gebot Gottes ?

Das vierte Gebot Gottes lautet: "Du sollst Vater und Mutter ehren, auf dass es dir wohl ergehe und du lange lebest auf Erden !"

Was gebietet uns das vierte Gebot ?

Das vierte Gebot gebietet uns, die Eltern zu lieben, sie zu achten und ihnen zu gehorchen. Das vierte Gebot verpflichtet wie alle anderen Gebote zuerst die Generation der Erwachsenen: die Eltern sollen ihren Kindern vorleben, wie sie ihre Eltern ehren, sodann sind sie verpflichtet, ihre Kinder im Glauben und in den Sitten zu erziehen. Und dann schließlich sind die Kinder verpflichtet, ihre Eltern zu ehren und ihnen zu gehorchen.

Beinhaltet das vierte Gebot mehr als nur das Verhältnis der Eltern zu den Kindern ?

Ja, das vierte Gebot beinhaltet alle rechtmäßigen Beziehungen zwischen Vorgesetzten und "Untergebenen". Das höchste Verhältnis ist das zwischen Gott und Mensch. Auch in der Kirche gibt es Beziehungen von Autorität und Gehorsam, wie z.B. Papst und alle Glieder Kirche, Bischof und Priester, Pfarrer und Gläubige der Pfarrei oder Ordensobere und Ordensleute. In Staat und Gesellschaft sind solche Beziehungen: Staat und Bürger, Arbeitgeber und Arbeitnehmer oder Lehrer und Schüler.

Wozu verpflichtet das vierte Gebot alle Vorgesetzten ?

Das vierte Gebot verpflichtet alle kirchlichen und weltlichen Vorgesetzten, die rechtmäßigen Werte von den Vorfahren anzunehmen: das sind im wesentlichen der Glaube, die Offenbarung Gottes, die Zehn Gebote und alle Regeln und Ordnungen, die das Zusammenleben der Menschen ermöglichen und menschlicher machen. Sodann sind die Autoritäten verpflichtet, die Werte treu und gehorsam an die Nachkommen weiterzugeben.

Wozu verpflichtet das vierte Gebot die "Untergebenen" ?

Das vierte Gebot verpflichtet die "Untergebenen" zum Gehorsam der rechtmäßigen Autorität.

Darf jemand seine Autorität missbrauchen ?

Nein, die Autorität darf nicht missbraucht werden, denn sie darf niemals zu etwas verpflichten, was Sünde ist. Wenn man jemandem bedingungslos gehorcht, der etwas verlangt, was Sünde ist, begeht man "Kadavergehorsam" (vgl. "Gehorsam" in den Konzentrationslagern). Im Zweifelsfall gilt: "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen." (Apg 5,30)

Welches sind die Sünden gegen das vierte Gebot ?

Gegen das vierte Gebot sündigt jemand, der die Glaubensüberlieferung, die Lehre der Kirche oder die Gebote Gottes ablehnt oder verachtet. Wer sich gegen rechtmäßige Autoritäten auflehnt, vergeht sich gegen das vierte Gebot; im besonderen, wer sich gegen seine Eltern auflehnt, sie verachtet oder nicht für sie sorgt, wenn sie krank oder alt sind. Eltern sündigen, wenn sie ihre Kinder nicht im Glauben und in der Ordnung Gottes erziehen und ihnen kein gutes Vorbild und Beispiel geben, wenn sie ihre Kinder lieblos und ungerecht behandeln. Kinder sündigen, wenn sie ihre Eltern nicht lieben, achten, ehren und ihnen nicht gehorchen.

Welchen Wert hat das Gebet in der Beziehung zwischen Vorgesetzten und "Untergebenen" ?

Das Gebet der Vorgesetzten für ihre "Untergebenen" ist genauso wichtig wie das Gebet der "Untergebenen" für ihre Vorgesetzten. Wenn beide füreinander beten, wird auf ihrem Verhältnis Gottes Segen ruhen und man darf darauf vertrauen, dass es einfacher sein wird, seine jeweiligen Pflichten zu erfüllen wodurch ein fruchtbares Miteinander zustande kommt. Gleichzeitig wird deutlich, dass wir alle - in welcher menschlichen Position wir auch sind - eine Autorität über uns haben. Dieser höchsten Autorität, die Gott ist, haben wir am Ende unseres Lebens Rechenschaft abzulegen über das, was wir in unserer jeweiligen Stellung gedacht, gesagt und getan haben bzw. was wir diesbezüglich unterlassen haben. "Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel zurückgefordert werden, und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man um so mehr verlangen." (Lk 12,48)

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#2

RE: Das vierte Gebot ... eine Überlegung.

in Öffentliche Ecke von Schnuff 21.01.2012 23:19
von Schnuff • 5.006 Beiträge

Tja ... ich bin nicht katholisch .. vom in meinen Unterlagen eingetragenen Glauben evangelisch und ich denke durchaus christlich .. aber da ich einige eigenartige an Hellsehen erinnernde Erlebnisse in meinem Leben hatte, denke ich auch ein bisschen buddhistisch .. ich glaube, dass sich im Leben ständig alles in gewissen Weise wiederholt, wir in immer wiederkehrenden ähnlichen Lebenszyklen .. in meinen Augen neuen Universen, die sich wie Zellen teilen und vervollkommnen, weil sie sich weiter entwickeln .. wieder auf die Welt kommen und alles weiter geht.

Was also könnte das vierte Gebot wirklich für eine Bedeutung haben oder auch so eines wie, dass man nicht ehebrechen sollte?

Wenn wir nicht nur einmal leben und bei jeder Wiedergeburt die Möglichkeit haben, Fehler kein zweites Mal zu machen .. wie würden wir uns entscheiden z. B. in Bezug auf eine erneute Ehe mit einem Partner, mit die Ehe im Leben davor nicht glücklich war .. und wie würden wir uns entscheiden, wenn auch unsere Kinder, die wir gehegt und gepflegt und geliebt haben, uns genauso wie dieser Partner nicht gut behandeln?

Würden wir diese Ehe dennoch noch einmal eingehen, würden wir von demselben Partner noch einmal dieselben Kinder bekommen, wenn uns alle nicht glücklich gemacht und im Alter vor unserem Tod im Stich gelassen haben?

Als meine Mama starb, war sie ohne meinen Vater .. aber ich habe sie bis in den Tod nie im Stich gelassen und sie hat es mir gerade kurz vor ihrem Tod monatelang, weil sie fühlte, dass sie sterben muss, immer wieder gesagt, wie sehr sie mich lieben würde und dass ich die Erfüllung ihres Lebens gewesen bin.

Ich denke also, meine Mutter würde mich trotz der Enttäuschung mit meinem Vater noch einmal in die Welt setzen .. ich würde also im nächsten Lebenszyklus, da sie ja vor mir da ist, noch einmal die Chance haben, weiterzuleben.

Ich bin noch jung in Bezug auf meinen bevor stehenden Tod .. ich denke, es wird noch viele Jahre dauern, bis ich einmal sterbe und bis dahin kann sehr viel geschehen, auch Positives in Bezug auf das vierte Gebot.

Deshalb stelle ich diesen Gedanken einfach nur so wie ich es hier geschrieben habe ohne ihn zu vollenden in den Raum und beende diesen Thread nur mit einem Gedanken, der nennt sich Hoffnung ....

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#3

RE: Das vierte Gebot ... eine Überlegung.

in Öffentliche Ecke von Schnuff 14.03.2012 00:31
von Schnuff • 5.006 Beiträge

Tja ... vermutlich würde ich sie wieder leben lassen, was sonst, egal wie sie sich verhalten haben und verhalten werden .. sie sind meine Kinder und es war meine Aufgabe, ihnen in diesem Leben hier auf dieser Welt das Leben zu geben, mit genau diesem Vater, egal wie unglücklich ich mit dem Mann war, denn ohne ihn wären sie nicht die geworden, die sie sind und hätten nicht die Enkel bekommen, die sie nunmal bekommen haben und noch bekommen werden ... alles soll so sein, wie es kommt ... sie haben mich nicht glücklich gemacht und tiefer verletzt, als ihr Vater das jemals gekonnt hätte .. sollen sie, es war so vorher bestimmt.

Es wird in jedem Universum sicher wieder so sein .. das ist der Sinn dieser Welt.

Vermutlich wußte ich es sogar ... aus dem Bauch raus .. ich wußte ja, dass ich sie bekommen würde und auch von welchem Mann .. und auch, dass dieser Mann eigentlich nicht zu mir paßt und ich nicht zu ihm.

Es war ihretwegen, es sollte so sein, dass wir uns begegnen, verlieben und so lange zusammen bleiben, bis wir sie alle groß bekommen haben.

Ob sie das mal verstehen werden ... vielleicht??

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